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Die Kirchen, Diakonie und Caritas beim Stadtfest Essen.Original
Viele Aktivitäten an der Marktkirche und auf dem Burgplatz
Beim Stadtfest Essen Original verwandelt sich die Essener Innenstadt am 9. und 10. Mai in einen lebendigen Treffpunkt voller Begegnungen und guter Stimmung. Von 13 bis 18 Uhr sind auch die Evangelische Kirche in Essen und ihre Diakonie, die Katholische Kirche und der Caritasverband für die Stadt Essen mittendrin im Geschehen. Beteiligt an der Original Essen-Meile sind u.a. mehrere diakonische Einrichtungen, Kindertagesstätten, das evangelische Start-Up Segen45 und die Menschenstadt Essen. Ein Überblick:
DIAKONIE erLEBEN AN DER MARKTKIRCHE
Rund um die Marktkirche laden die Adolphi-Stiftung, die Diakoniestationen Essen, das Diakoniewerk Essen, das Diakonische Werk des Kirchenkreises, der Evangelische Kindertagesstättenverband, die KEM | Evang. Kliniken Essen-Mitte zu einem Parcours „DIAKONIE erLEBEN“ ein. Ob Sandbaustelle, Alterssimulator, kleines Krankenhaus, Springseil-Aktion, Arrestzelle oder der Rollstuhl-Parcours – Spaß und interessante Erfahrungen sind garantiert. An den Mitmachaktionen beteiligen sich auch alle Kindertagesstätten in Trägerschaft von Evangelischer Kirche und Diakonie.
AUSSTELLUNG
In der Marktkirche bringt die Ausstellung „Mein Rat an die junge Generation“ die Generationen ins Gespräch. Die Foto-Ausstellung ist während der Corona-Zeit im Diakoniezentrum Kray des Diakoniewerks Essen entstanden.
VESPER UM VIER
Die Vesper um Vier in der Marktkirche am Samstag, 9. Mai, um 16 Uhr steht ebenfalls ganz im Zeichen der Diakonie. Für die musikalische Gestaltung sorgen Frank Düppenbecker (Trompete) und Thomas Rudolph (Klavier und Orgel). Zwischen den Musikstücken trägt Diakoniepfarrer Andreas Müller Gedanken und Gebete zum Thema vor. Der Eintritt zu dieser rund vierzigminütigen Atempause mit Tönen und Worten ist frei.
BESONDERE SEGENSMOMENTE AUF DEM DOMPLATZ
Vor dem Eingang zum Dom lädt Cityseelsorger Bernd Wolharn zu einer Aktion ein, die sich der Sprache der Region widmet. „Hömma, gut datte da bis.“ oder „Hömma, ohne dich wär das Leben wie Curry ohne Wurst.“ heißt es dort dann zum Beispiel. Es sind liebevolle, humorige und christlich geprägte Botschaften im Ruhrpott-Jargon, die der Pastoralentwickler Sven Bartnick formuliert hat und die das Bistum Essen derzeit auf seinen Social-Media-Kanälen verbreitet.
„Wir haben eine Litfaßsäule und leere ,Hömma‘-Aufkleber und laden alle Gäste von Essen.Original ein, eigene Sprüche aufzuschreiben", erklärt Bernd Wolharn. Wer einen neuen „Hömma“-Aufkleber auf der Litfaßsäule platziert, darf einen Sticker mit einem der acht Slogans von Bartnick mitnehmen. „Außerdem haben wir auf dem Fest zwei große Aufsteller mit den beiden besten ,Hömma‘-Sätzen“, wirbt Bernd Wolharn für inhaltstarke Selfies auf dem Domhof.
Nebenan wird die Caritas unter anderem für Kinderspiele sorgen. Traditionell kommt hier viel Wasser zum Einsatz. Der von der Stadt Essen betriebene Bistums-Brunnen zwischen Kettwiger Straße und Domhof, der dann normalerweise zum Regatta-Terrain für kleine Paddelboote wird, ist zwar derzeit defekt. Doch das Planungsteam der Caritas entwickelt bereits alternative Lösungen. Auch Segen45, die Agentur für Segensmomente im Kirchenkreis Essen, beteiligt sich an diesem Angebot.
GOTTESDIENST IM DOM
Wenn das Stadtfest am Sonntagabend zu Ende geht, mündet das Kirche.Original-Programm um 19 Uhr in die Abendmesse mit Cityseelsorger Bernd Wolharn. Unter der Überschrift „Zeit für Gott“ gibt es dann einen Gottesdienst, den das Ensemble „Sonore Sacro“ gestaltet – Musikerinnen und Musiker aus dem Umfeld des B.M.V.-Gymnasiums. Anschließend lädt das Team der Cityseelsorge zur Begegnung im Kreuzgang ein.
MENSCHENSTADT ESSEN WIRBT FÜR GLEICHSTELLUNG
Auf der Kettwiger Straße, in Höhe des Burgplatzes, wirkt die Menschenstadt Essen an einem Gemeinschaftsstand zum Thema Inklusion mit. Anlässlich des Internationalen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen informieren die mehrere Einrichtungen und Träger darüber, wo es bei der Inklusion noch Nachhilfebedarf gibt; auch die geplanten drastischen Sparmaßnahmen im Bereich der Behindertenhilfe dürften hier ein Gesprächsthema sein. Ein Bewegungsparcours verspricht spannende interaktive Momente.
