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Danke für das gute Gespräch!

Über 250 Teilnehmende beim zweiten Bürgerdialog in vier Städten

Essen, 11.07.2026. Zum zweiten Mal hat der Bürgerdialog „Das Ruhrgebiet spricht“ am 11. Juli in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen Menschen zusammengebracht, die sich nicht kennen und deren Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Fragen möglichst weit auseinanderliegen. "Danke für das gute und tiefgehende Gespräch", zog Andreas Müller, Essener Diakoniepfarrer und einer der über 250 Teilnehmenden, nach dem Ende der Gespräche unter Sonnenschirmen vor der Marktkirche die Aktion.

"Das Ruhrgebiet spricht" will Lust auf echten Austausch machen: „Wie oft reden wir wirklich mit jemandem, den wir nicht kennen und der anders denkt als wir?“, fragten die Initiatoren im Vorfeld. "Unser Projekt macht genau das möglich: Es fördert ehrliche Gespräche zwischen Menschen mit gegensätzlichen Meinungen. Dabei geht es nicht darum, zu überzeugen, sondern einander besser zu verstehen. Zuhören verbindet – und Verständigung ist möglich."

Um Menschen mit möglichst konträren Meinungen miteinander ins Gespräch zu bringen, beantworten Interessierte vorab zehn Fragen; ein intelligenter Algorithmus prüft die Antworten und "matcht" die idealen Gesprächspartner miteinander. Die tauschen sich dann an kleinen Tischen, versorgt mit frischem Obst, Kaffee und Mineralwasser, über umstrittene Themen aus. Von der dabei entstehenden Gesprächskultur profitieren sowohl die Teilnehmenden als auch die Gesellschaft insgesamt.

STICHWORT: DAS RUHRGEBIET SPRICHT

„Das Ruhrgebiet spricht“ ist ein gemeinsames Projekt der evangelischen City- und Stadtkirchen in Bochum, Dortmund (hier in Kooperation mit dem Theater Dortmund und der Diakonie Dortmund und Lünen), Duisburg und Essen. In ihren jeweiligen Innenstädten setzen sich die vier Citykirchen für das Gemeinwohl, eine pluralitätsfähige Spiritualität und eine weltoffene Kultur an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft ein. „Das Ruhrgebiet spricht“ ist eine Adaption des erfolgreichen Gesprächsformats „Deutschland spricht" der ZEIT Verlagsgruppe und fand 2025 erstmals in den vier genannten Städten statt.

Zu „Deutschland spricht“ haben sich seit 2017 schon mehr als 90.000 Menschen angemeldet. Davon inspiriert, wollen sich die genannten Citykirchen mit ihrer regionalen Aktion für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der demokratischen Gesprächskultur im Ruhrgebiet einsetzen. Mehr als 40 Partnerorganisationen in den vier Städten und der Region unterstützen das Projekt.

 

 

 

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