Logo Evangelische Kirche in Essen


Nachrichten

Das Ruhrgebiet spricht

In Bochum, Duisburg und Essen ist eine spontane Teilnahme möglich!

Bochum/Dortmund/Duisburg/Essen, 08.07.2026. Zum zweiten Mal bringt der Bürgerdialog „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 11. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen Menschen zusammen, die sich nicht kennen und deren Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Fragen möglichst weit auseinanderliegen. Bis zum Schluss der Online-Anmeldung am 7. Juli hatten sich über 250 Menschen für das Format angemeldet, so dass es mindestens 125 Eins-zu-eins-Gespräche geben wird. In Bochum, Duisburg und Essen sind noch Plätze frei, sodass in diesen drei Städten auch eine spontane Teilnahme möglich ist.

ES GEHT DARUM, EINANDER BESSER ZU VERSTEHEN

Bochum/Dortmund/Duisburg/Essen, 8. Juli 2026 – „Muss es wieder eine allgemeine Wehrpflicht geben? Machen dir die Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz Angst? Was macht dir Mut?" – diese Fragen bewegen viele. In einer Welt, die zunehmend polarisiert wirkt, gibt „Das Ruhrgebiet spricht" eine konkrete Antwort – das Bürgerdialogprojekt bringt Menschen mit unterschiedlichen Meinungen an zentralen Orten mitten in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen zusammen und feierte im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Premiere. Das Ziel: miteinander zu reden – statt übereinander.

Das Projekt lädt dazu ein, Lust auf echten Austausch zu entwickeln: „Wie oft reden wir wirklich mit jemandem, den wir nicht kennen und der anders denkt als wir?“, fragen die Initiatoren. „Das Ruhrgebiet spricht“ macht genau das möglich: Es fördert ehrliche Gespräche zwischen Menschen mit gegensätzlichen Meinungen. „Dabei geht es nicht darum, zu überzeugen, sondern einander besser zu verstehen. „Zuhören verbindet – und Verständigung ist möglich“, so die Überzeugung der Projektverantwortlichen.

DIE SPONTANE TEILNAHME IST IN DREI STÄDTEN MÖGLICH

Wer die Anmeldefrist verpasst hat, kann in Bochum, Duisburg und Essen ganz spontan vorbeischauen; die Organisatoren vor Ort suchen einen Gesprächspartner oder eine Gesprächspartnerin aus. Teilnehmen können Bürgerinnen und Bürger ab einem Alter von 16 Jahren. Vorkenntnisse oder Vorbereitung sind nicht nötig – außer der Bereitschaft, sich unvoreingenommen und offen auf ein ehrliches Gespräch einzulassen.

DIE VIER VERANSTALTUNGSORTE

Die Eins-zu-eins-Gespräche finden am Samstag, 11. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr an den folgenden zentralen Orten statt:

- Bochum: rund um die Pauluskirche in der Innenstadt
- Dortmund: auf dem Opernvorplatz des Theaters Dortmund; hier sind alle Plätze bereits vergeben und eine spontane Teilnahme ist nicht möglich!
- Duisburg: auf der Wiese hinter der Salvatorkirche
- Essen: rund um die Marktkirche in der Innenstadt

Dass das Projekt berührt, zeigen die Stimmen derer, die bei der Premiere 2025 dabei waren: „Ich habe mit einer Person gesprochen, die ich sonst nie getroffen hätte. Das war total bereichernd, weil es meinen Kosmos erweitert hat.“ – Eine andere Teilnehmerin berichtet: „Die Zeit verging wie im Flug, wir hätten noch viel länger sprechen können. Das hätte ich nicht gedacht.“ – Und: „Ich habe gemerkt, wie sehr wir in unserer eigenen Bubble stecken und wie gut der Austausch über Stadtgrenzen hinweg ist, um Demokratie zu leben.“

Die Organisatoren freuen sich über die große Unterstützung von starken Partnern aus der gesamten Region, die dieses Projekt überhaupt erst ermöglichen. „Gemeinsam arbeiten wir daran, dass starke Verbindungen zwischen den Menschen im Ruhrgebiet entstehen und der Dialog unsere Gesellschaft stärkt.“

STICHWORT: „DAS RUHRGEBIET SPRICHT“

„Das Ruhrgebiet spricht“ ist ein gemeinsames Projekt der evangelischen City- und Stadtkirchen in Bochum, Dortmund (hier in Kooperation mit dem Theater Dortmund und der Diakonie Dortmund und Lünen), Duisburg und Essen. In ihren jeweiligen Innenstädten setzen sich die vier Citykirchen für das Gemeinwohl, eine pluralitätsfähige Spiritualität und eine weltoffene Kultur an den Schnittstellen von Kirche und Gesellschaft ein. „Das Ruhrgebiet spricht“ ist eine Adaption des erfolgreichen Gesprächsformats „Deutschland spricht" der ZEIT Verlagsgruppe und fand 2025 erstmals in den vier genannten Städten statt.

Zu „Deutschland spricht“ haben sich seit 2017 schon mehr als 90.000 Menschen angemeldet. Davon inspiriert, wollen sich die genannten Citykirchen mit ihrer regionalen Aktion für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der demokratischen Gesprächskultur im Ruhrgebiet einsetzen. Mehr als 40 Partnerorganisationen in den vier Städten und der Region unterstützen das Projekt.

KONTAKT FÜR RÜCKFRAGEN

- Kirchenkreis Bochum: Pfarrer Constantin Decker, constantin.decker(at)ekvw.de
- Kirchenkreis Dortmund: Pfarrerin Susanne Karmeier, karmeier(at)sanktreinoldi.de
- Kirchenkreis Duisburg: Pfarrer Martin Winterberg, martin.winterberg(at)ekir.de
- Kirchenkreis Essen: Jan Vicari, Citykirchenpfarrer an der Marktkirche Essen / Evangelische Kirche in Essen, mobil 015227521695, jan.vicari(at)ekir.de

 

 

 

nach oben ▲