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Weiter hauptamtliche Seelsorge am Elisabeth-Krankenhaus
Juliane Gayk und Eva Gabra teilen sich den wichtigen Dienst
Essen, 24.03.2026. In einem Gottesdienst am 24. März sind Juliane Gayk (li.) und Eva Gabra (re.) durch Assessorin Monika Kindsgrab als Seelsorgerinnen am Elisabeth-Krankenhaus eingeführt worden. Beide Pfarrerinnen waren schon früher in diesem Arbeitsfeld tätig, Juliane Gayk sogar in eben diesem Krankenhaus, und verfügen über langjährige Erfahrungen.
Ihren Dienst in der Krankenhausseelsorge werden die beiden Theologinnen zukünftig im Umfang von je 25 Prozent versehen – neben ihrer Tätigkeit für das innovative kirchliche Start-Up "Segen45 – Agentur für Segensmomente im Kirchenkreis Essen", das sie weiterhin gemeinsam mit ihrem Team leiten. Am Elisabeth-Krankenhaus treten Juliane Gayk und Eva Gabra die Nachfolge von Pfarrer Jens Schwabe-Baumeister an, der Anfang dieses Jahres aus seinem Pfarrdienst entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet worden ist.
NEUER DIENST IST EIGENTLICH EIN ALTER
"Ich freue mich sehr, dass wir euch beide in diesen ‚neuen‘ Dienst einführen konnten, der für euch beide ja eigentlich ein ‚alter‘ ist – für dich, liebe Juliane, ganz besonders, denn du warst im Elisabeth-Krankenhaus bereits als Seelsorgerin tätig. Aber auch dir, liebe Eva, ist das Haus, der Träger vertraut, ist es eine kleine Rückkehr", sagte Assessorin Monika Kindsgrab bei der Einführung. "Wie schön ist es, dass wir mit euch zwei Menschen gefunden haben, die keinen Anlauf brauchen, die zurückkehren und anknüpfen – an die Beziehungen zu Menschen, an Abläufe und Gegebenheiten."
Sie freue sich umso mehr, als es aufgrund der finanziellen Situation des Kirchenkreises zunächst nicht absehbar gewesen sei, ob die Seelsorge im Elisabeth-Krankenhaus auch zukünftig hauptamtlich ausgeübt werden könne, sagte Monika Kindsgrab. Der Stellenumfang sei nun geringer als vorher und umfasse auch nicht länger das St. Josef-Krankenhaus in Kupferdreh. Trotzdem werte sie die Stellenbesetzung als Zeichen, dass "wir Menschen in Krisen- und Krankheitssituationen nicht allein lassen wollen".
UREIGENSTER AUFTRAG DER KIRCHE
Weiter erklärte die Assessorin, die auch stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreises ist: "Ob wie hier im Hauptamt oder auch im Ehrenamt, qualifiziert und vorbereitet durch einen unserer Ausbildungskurse für Ehrenamtliche - im Krankenhaus können wir begleiten und unterstützen, Nähe zeigen, Schmerz mit aushalten. Hier geht es um unser Ureigenstes, um unseren klaren biblischen Auftrag. Ich bin krank gewesen – und ihr habt mich besucht, heißt es in den Endzeitreden Jesu, aufgeschrieben im Matthäusevangelium. Seelsorge ist die Muttersprache der Kirche – so würden wir diesen Auftrag heute formulieren. Dem müssen und wollen wir auch zukünftig gerecht werden."
