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Gottesdienstpreis 2025 für Pfarrerin Anne-Berit Fastenrath

Gottesdienst-Stiftung würdigte Segnungsfeier am Valentinstag

Essen, 27.03.2025. Pfarrerin Anne-Berit Fastenrath aus der Emmaus-Gemeinde ist eine der beiden Preisträgerinnen des diesjährigen Gottesdienstpreises. Mit der Auszeichnung würdigte die Gottesdienst-Stiftung eine Segnungsfeier am Valentinstag. Anne-Berit Fastenrath sei es gelungen, eine Verbindung zwischen Liebesgeschichten heutiger Paare und den Lovestorys der Bibel herzustellen. Mit den dadurch entstandenen Gänsehautmomenten habe sie die rund 50 Anwesenden innerlich berührt, heißt es in der Begründung.

Der mit insgesamt 3.000 Euro dotierte Gottesdienstpreis wird jährlich von der Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes - Karl Bernhard Ritter Stiftung (kurz: Gottesdienst-Stiftung) verliehen. Ziel der Stiftung ist die Förderung einer qualitativen Gottesdienstarbeit sowie die Stärkung zeitgemäßer Gottesdienstformen. Die Gottesdienst-Stiftung möchte Pfarrerinnen und Pfarrer bei der Umsetzung dieser Ziele ermutigen und unterstützen. In diesem Jahr wird der Gottesdienstpreis geteilt: Ebenfalls ausgezeichnet wurde ein Gottesdienst aus Hanau-Großauheim. Das Thema waren Gottesdienste, die rund um den Valentinstag gefeiert wurden. Nachfolgend dokumentieren wir die Pressemitteilung der Gottesdienst-Stiftung.

VERLEIHUNG DES GOTTESDIENSTPREISES 2025

Ein Gottesdienst und eine Feier zum Valentinstag werden mit dem Gottesdienstpreis ausgezeichnet

Die Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes verleiht ihren Gottesdienstpreis im Jahr 2025 gleich doppelt. Ausgezeichnet werden mit dem Preis sowohl ein Segnungsgottesdienst aus Essen als auch eine Feier aus Hanau-Großauheim aus dem Jahr 2023, in der 60 Paare von mehreren Liturg*innen individuell gesegnet wurden. Das Preisgeld in Höhe von 3.000 € wird geteilt.

Die Feier aus Großauheim wurde von Pfarrerin Dr. Katharina Scholl gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen vorbereitet und gefeiert, der Essener Segnungsgottesdienst für Ehepaare, Freund*innen und Partner*innen von Pfarrerin Anne-Berit Fastenrath. Beide Bewerbungen überzeugten die Jury mit ihrer hochgradigen Lebenswelt-Orientierung.

In Essen gelang es Anne-Berit Fastenrath eine Verbindung zwischen Liebesgeschichten heutiger Paare und den Lovestorys der Bibel herzustellen. Der Essener Gottesdienst stellte auf diese Weise „echte Gänsehautmomente her, die die ca. 50 Anwesenden innerlich berührten“, wie eine Jurorin sagte.

In Großauheim gelang das Kunststück, innerhalb einer Zeit von insgesamt vier Stunden „60 sehr individuelle kleine Gottesdienste zu feiern“, wie ein Juror zusammenfasste. Und zwar ohne jeden Zeitdruck und ohne jede Hektik. Jedem Paar wurde ein Segen zugesprochen, der zu jedem Paar passte, egal ob es seit Jahren zusammenlebt oder sich erst kürzlich ineinander verliebt hat, ob ihre Beziehung glücklich ist oder in einer Krise steckt. Ein Höhepunkt dieser Feier war ein Song, den sich jedes Paar aus einer Jukebox individuell auswählen konnte und den ein Sänger speziell für dieses Paar sang.

Auch in Essen wurde der Gottesdienst von einer Band begleitet, die mit aktuellen Popsongs den Gottesdienst musikalisch bereicherten. Der Essener Gottesdienst schaffte zudem eine Verbindung zwischen den individuellen Lovestorys der Teilnehmenden und verschiedenen Liebesgeschichten der Bibel.

STICHWORT: GOTTESDIENSTPREIS

Die Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes verleiht den mit 3.000 Euro dotierten Gottesdienstpreis seit dem Jahr 2009. Bisher wurden fast 20 Einrichtungen und Initiativen für innovative Gottesdienste ausgezeichnet. In diesem Jahr ging es um Gottesdienste und Feiern, die rund um den Valentinstag gefeiert wurden. Für das Jahr 2026 lautet Thema des Gottesdienstpreises: „Gottesdienste im Kontext von Militärseelsorge“. Gesucht werden Gottesdienste, in deren Mitte die Themen Krieg und Frieden stehen.

Titelfoto: Malik Pahlmann

 

 

 

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